Aktuelle Kurstermine finden Sie in unserem Blog

Keine Angst vor der Fachsprachprüfung Medizin!

"Deutsch for Docs" nimmt Sie an die Hand und führt Sie sicher durch die Prüfung!

Sie kennen theoretisch das Format der Fachsprachprüfung, möchten aber gern wissen, wie die Prüfung konkret aussieht? Dabei hilft Ihnen das bewährte Team von "Deutsch for Docs" mit unserem Online-Selbstlernprogramm:



Simulierte Fachsprachprüfungen Medizin (10 Prüfungsfälle)

Sämtliche Texte und Audios wurden von unserem Dozententeam sowie unseren Tutorinnen und Doktorandinnen von der Universitätsklinik Göttingen erstellt.

1. Anamnesegespräch (Audio + Transkription)

> Download Anamnesedialog (PDF)



2. Arztbrief

> Download Arztbrief (PDF)



3. Ärztliches Prüfungsgespräch (Audio + Transkription)


> Download Ärztliches Prüfungsgespräch (PDF)



Wie können Sie vorgehen? Hören Sie zunächst das Anamnesegespräch zwischen dem Arzt/der Ärztin und dem Patienten/der Patientin. Während des Hörens machen Sie Notizen und schreiben dann auf der Grundlage Ihrer Notizen einen Arztbrief. Vergleichen Sie dann Ihren Brief mit dem Arztbrief von Deutsch for Docs. Im Anschluss formulieren Sie eine kurze Patientenvorstellung und überlegen, welche Fragestellung zu diesem Fall passen könnte. Danach hören Sie sich das Prüfungsgespräch von "Deutsch for Docs" an. Wie ist es Ihnen ergangen? Haben Sie das Gefühl, dass Sie wesentliche Fragen gut beantworten können? Sind Sie sicher in der medizinischen Terminologie? Noch nicht?

Dann können Sie sich freuen: In Kürze beginnt unser FSP - Online-Simulationskurs mit insgesamt 10 Prüfungsfällen - auf Wunsch kombiniert mit individuellem Einzeltraining und individueller ausführlicher Arztbriefkorrektur!

Natürlich können Sie auch gerne an unseren Präsenzkursen teilnehmen. Diese starten jeweils Mitte Januar, Mai und September.

Gerne beraten wir Sie persönlich oder per WhatsApp unter +49-160-64 37 604.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team von "Deutsch for Docs"

INFOS ZUR FACHSPRACHPRÜFUNG IN NIEDERSACHSEN

„Fachsprachprüfung – wie geht das?“ Vortrag von Frau Dr. med. Tina Nietzschmann (Transkription des Videos der niedersächischen Ärztekammer)

   

„Ausländische Ärzte, die in Deutschland berufstätig sein möchten, müssen sich einer Fachsprachprüfung unterziehen. (= müssen eine Fachsprachprüfung machen).

Die Kriterien für die Fachsprachprüfung orientieren sich am C1 – Niveau. Die Fachsprachprüfung dauert ca. 1 Stunde und ist in 3 Abschnitte unterteilt, die jeweils ungefähr 20 Minuten dauern. Für die Prüfung stehen eine Reihe medizinisch gängiger Krankheitsfälle zur Verfügung. Im ersten Teil der Prüfung, im Arzt-Patienten-Gespräch, simuliert ein Prüfer einen Patienten, der in die Notaufnahme kommt. Der Prüfling muss eine umfassende Anamnese durchführen. Bei Unklarheiten kann und soll nachgefragt werden. Außerdem sollte eine Verdachtsdiagnose oder notwendige Untersuchungen patientengerecht erklärt werden. Wichtig ist, dass das Gespräch in für medizinische Laien verständlicher Umgangssprache durchgeführt wird, damit der Patient alles gut versteht und den Erklärungen folgen kann.

Im zweiten Teil, der Dokumentation, muss der Prüfling die Anamnese in schriftlicher Form zusammenfassen, inklusive Verdachtsdiagnose und Therapievorschlägen. Hierzu steht ein Befundbogen, wie er im Krankenhaus verwendet wird, zur Verfügung. Es sollte terminologische Fachsprache benutzt, die Inhalte strukturiert und prägnant in vollständigen Sätzen dargestellt werden und alle relevanten Informationen vollständig aufgelistet sein. Es werden auch Grammatik und Orthographie bewertet.

Im dritten Teil, dem Arzt-Arzt-Gespräch, muss der Prüfling den Patienten dem Prüfer vorstellen. Es wird über den Fall diskutiert und Verdachtsdiagnosen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten besprochen. Auch hier kommt es darauf an, Fachterminologie zu verwenden. Wichtig ist, dass ein flüssiges Gespräch unter Kollegen, auch unterschiedlicher Fachdisziplinen, möglich ist. Fachliche Unkenntnis wird nicht negativ bewertet.

Allgemein wird ein guter Sprachfluss erwartet, bei dem nicht allzu häufig nach Wörtern gesucht werden muss. Es muss also ein guter allgemeiner Wortschatz vorhanden sein. Außerdem spielt die Grammatik eine bedeutende Rolle für die Verständlichkeit, z.B. bei Aufklärung.

Am Ende der Prüfung folgt eine kurze schriftliche Abfrage von gängigen medizinischen Fachbegriffen, die in Laiensprache bzw. in medizinische Fachsprache übersetzt werden müssen.

„Für mich war nicht so schwer. Ich meine, ich habe lange Zeit hospitiert, ich habe ein paar Monate hospitiert, ich habe einen Kurs besucht, einen B2/C1 – Kurs, und für mich war die Fachsprachprüfung nicht so schwer.“

Wichtig zu wissen, ist, dass bei der Bewertung nur die Deutschkenntnisse des Kandidaten beurteilt werden. Die medizinischen Fachkenntnisse werden und dürfen nicht beurteilt werden.

Die Fachsprachprüfung soll sicherstellen, dass die antragstellenden Ärzte ausreichend gut Deutsch sprechen und verstehen können, und zwar sowohl in medizinischer Laiensprache, als auch in terminologischer Fachsprache. Außerdem sollen sie in der Lage sein, Informationen schriftlich wiederzugeben, damit keine Fehler in der Übermittlung entstehen, die unter Umständen das Patientenwohl gefährden. Empfehlenswert ist, zur Vorbereitung auf die Prüfung den ganzen deutschen Alltag ins Deutschüben einzubetten. Gucken Sie deutsches Fernsehen, hören Sie deutsches Radio, lesen Sie deutsche Tageszeitungen. Sofern Angehörige mit vor Ort sind, sprechen Sie zu Hause Deutsch. Mitunter sind die eigenen Kinder bereits erfahrener in der deutschen Sprache und man kann von ihnen profitieren. Suchen Sie sich jemanden, der Sie korrigiert, wenn Sie Fehler machen. Nutzen Sie einfach jede Mögllichkeit, um Deutsch zu üben!“